Weltkultur erwandern - Mythen erleben
 

Herzlichen Dank! Es war ein tolles Fest!

(c) Franziska Pönisch

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Auf Wiedersehen im Harz

Der 114. Deutsche Wandertag 2014 im Harz, mit seinem zentralen Veranstaltungort Bad Harzburg, ist am Montag, 18. August, zu Ende gegangen. Zur Abschlussveranstaltung vor der Goslarer Kaiserpfalz trafen sich noch einmal rund 1.500 Wanderfreunde aus ganz Deutschland. "Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nehmen wir Abschied aus dem Harz", so Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbands. "Ein weinendes, weil ein wunderschöner Wandertag vorbei ist, und ein lachendes, weil es 2015 in Paderborn den 115. Deutschen Wandertag geben wird."

Im Rahmen des 114. Deutschen Wandertags besuchten vom 9. bis 18. August rund 30.000 Wanderer den Harz. Auch auf der Abschlussveranstaltung heimsten die Stadt Bad Harzburg und der Harzklub als Ausrichter noch einmal sehr viel Schulterklopfen für die Organisation ein. Begeistert zeigten sich die Teilnehmer des 114. Deutschen Wandertags am Harz. „Ihr habt ein ganz tolles Wandergebiet“, so war immer wieder zu hören.

Ein Höhepunkt der Abschlussveranstaltung war die Wandertagswimpelübergabe durch Dr. Rauchfuß an Bad Harzburgs Bürgermeister Ralf Abrahms. Die Bad Harzburger haben damit das "olympische Feuer" der deutschen Wanderbewegung übernommen und werden es auf Schusters Rappen nach Paderborn transportieren. Dort findet vom 17. bis 22. Juni 2015 der 115. Deutsche Wandertag statt.

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Festzug mit fast 13.000 Teilnehmern

Der Höhepunkt des 114. Deutschen Wandertags in Bad Harzburg und im gesamten Harz war ein echter Höhepunkt. Rund zwei Stunden zogen fast 13.000 Wanderer aus ganz Deutschland bei Sonnenschein durch die Bad Harzburger Innenstadt. Mit viel Applaus begleitet wurden die bunt gekleideten und bestens gelaunten Mitglieder der 57 Wanderverbände unter dem Dach des Deutschen Wanderverbands noch einmal von rund 10.000 Besuchern an der Route des Festumzugs.


Bilder vom 114. Deutschen Wandertag sind unter 

https://www.facebook.com/badharzburgtourismus

zu sehen.

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Dank von Stephan Weil an Stadt und Harzklub

Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil sprach in der Feierstunde am Sonntagvormittag der Stadt Bad Harzburg und ganz besonders dem Harzklub seinen Dank für die gute Organisation des 114. Deutschen Wandertags im Harz aus. Auf der Feierstunde im Bad Harzburger Kursaal betonte Weil, der selbst gerne auf Wandertouren geht, vor über 500 Gästen, dass Wandern im Trend liege, fit halte, glücklich mache und bilde.

Ehrenamtliches Engagement besser würdigen

Brockenerklärung des Deutschen Wanderverbandes zum 25. Jahrestag der Grenzöffnung

Anlässlich des 25. Jahrestages der Öffnung der innerdeutschen Grenze und mit Blick auf die vielfältige Arbeit, mit der die Wandervereine einen unverzichtbaren Teil zum Zusammenwachsen des geteilten Deutschlands und für das Miteinander in Europa geleistet haben,  erhebt die Mitgliederversammlung des Deutschen Wanderverbands während des 114. Deutschen Wandertages in Bad Harzburg klare Forderungen an die Politik. Die "Brockenerklärung" wurde am Freitag, 16. August, im Rahmen der Verbandswanderung auf dem Brocken vorgestellt:

• Ehrenamtliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit! Und leider wird dieses Engagement politisch immer noch nicht ausreichend wertgeschätzt. Es ist an der Zeit, dass den Wandervereinen wenigstens ein Teil der finanziellen Aufwendungen etwa im Rahmen der Wegearbeit durch die Länder, Landkreise oder Städte erstattet wird.

• Der Deutsche Wanderverband fordert weiterhin, dass die Interessen der Wanderer bei der Planung von Wegen gebührend berücksichtigt werden.

• Außerdem fordert der Deutsche Wanderverband anlässlich des 114. Deutschen Wandertags im Harz die Bundesregierung auf, im „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ die vielseitige ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder der Wandervereine endlich direkt (§ 52 Abgabenordnung) anzuerkennen.

• Weiterhin fordert der Deutsche Wanderverband von allen Landesregierungen, die die Vereinigung der Lottogesellschaften der Bundesländer stellen, dass die Mitglieder im Deutschen Wanderverband über ihre Landesorganisationen dauerhaft an der Ausschüttung der Gelder beteiligt werden. Dies wäre ein deutliches Zeichen, das Ehrenamt der Wanderbewegung als tragende Säule unserer Gesellschaft zu stärken und seinen Stellenwert deutlich zu machen und anzuerkennen.

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Harzklub trägt den Europa-Gedanken mit

Beitritt zur Europäischen Wandervereinigung vollzogen

Der Harzklub ist der Europäischen Wandervereinigung (EWV) beigetreten. Damit, so Harzklub-Vorsitzender Dr. Michael Ermrich und EWV-Präsidentin Lis Nielsen, werde während des 114. Deutschen Wandertages über alle Grenzen hinweg ein wichtiges Zeichen gesetzt. Der Europäischen Wandervereinigung gehören derzeit rund drei Millionen Wanderer aus 35 Ländern an, die in rund 60 Wanderorganisationen zusammengeschlossen sind. Gemeinsam bilden sie eine starke Lobby für die europäische Wanderbewegung, der neben dem Harzklub nun auch der Westerwaldverein beigetreten ist.

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Wandern verbindet über Grenzen hinweg

Thüringen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
Buntes Bühnenprogramm im Kursaal
Das Publikum sang kräftig mit

Offizielle Eröffnung würdigt Wanderbewegung als Bekenntnis zum Frieden und zur Heimat

Nach dem rauschenden Empfang der Wimpelwandergruppe aus Oberstdorf feierte der Deutsche Wanderverband (DWV) am Donnerstagabend im Bad Harzburger Kursaal die offizielle Eröffnung des 114. Deutschen Wandertages stilvoll, aber nichtsdestotrotz fröhlich und mit viel Musik. Die Ministerpräsidentin des Landes Thüringen, Christine Lieberknecht, hob die verbindende Wirkung des Wanderns über Grenzen hinweg hervor. Das Wandern auch als Bekenntnis zum Frieden und zur Heimat – mit diesen Gedanken gaben Christine Lieberknecht und DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß der Eröffnungszeremonie den geistigen Rahmen. Wobei der Harz den Rednern sozusagen eine Steilvorlage lieferte, denn zum einen verbindet Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge drei Bundesländer, zum anderen wurde und wird auf Harzer Höhen demonstriert, was Teilung bedeuten kann und wie wichtig die Wiedervereinigung ist. Zu dem Prozess der Wiedervereinigung, so Harzklub-Dr. Michael Ermrich, hätten die 90 Zweigvereine des Harzklubs mit ihren ehrenamtlichen Helfern wesentlich beigetragen.

Der 25. Jahrestag des Mauerfalls war das eine prägende Element der offiziellen Eröffnung des 114. Deutschen Wandertages. Das zweite Thema lieferte das Motto des Wanderfestes: „Weltkultur erwandern – Mythen erleben“. Vor allem waren es natürlich die Harzer Redner, die nicht müde wurden, die Schönheiten des Harzes zu betonen und dabei die Welterbedichte und die Mythenwelt des Harzes neben allen Naturschönheiten hervorzuheben. Grußworte aus dem Harz an die deutsche Wanderwelt lieferten so Goslars Landrat Thomas Brych, Harzklub-Vorsitzender Dr. Michael Ermrich, Bad Harzburgs Bürgermeister Ralf Abrahms und schließlich auch der Vertreter des Landes Niedersachsens, Staatssekretär Stephan Manke – der ebenfalls Harzer ist.

Doch nicht nur mit Reden überzeugten die Harzer, sondern auch mit einem unterhaltsamen Programm, durch das wie bei der Präsentation in Oberstdorf die charmante Hexe Tamina Ciskowski führte. Für den musikalischen Part war wesentlich das Folkloreensemble „Harzer Roller“ des Harzklub-Zweigvereins Harlingerode verantwortlich. Gefeiert wurden auch die Auftritte von Jodlermeisterin Martina Hein und Katharina Deutsch - und schließlich brachte das neue Liederbuch „huckepack“, das Familie Junicke (Hotel Plumbohms) ermöglichte, den Saal zum Singen.

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Besuch bei der Plattenkiste des NDR 1

Edda Schaper und Christoph Steingaß mit Moderator Carsten Thiele

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huckepack: Freudvolle Lieder – auch aus dem Harz

Titelseite

Gemeinsam singen, gemeinsam wandern

Mit „huckepack“ hinaus ins Glück


Anlässlich des 114. Deutschen Wandertages im Harz haben der Harzklub e.V., die Stadt Bad Harzburg und „Plumbohms“ Bio-Suiten Hotel ein Liederbuch mit 75 Wander-, Volks- und Stimmungsliedern nicht nur aus dem Harz herausgegeben. Gemeinsam mit der Kantorei der Lutherkirche Bad Harzburg und einem Bad Harzburger Liedermacher ist eine Sammlung zum Mitsingen und Nachlesen entstanden.

In öffentlichem Raum wird erstaunlich wenig gesungen. Selbst bei populären Liedern kann meistens nur bei den Liedanfängen mit eingestimmt werden. Der Hauptgrund liegt in mangelnden Gelegenheiten und in der Textunkenntnis. Selbst auf Brauchtumsveranstaltungen springt der berühmte Funke meistens nicht auf das Publikum über, weil die Texte nicht bekannt genug sind. Hier setzt die Initiative vom Bio-Suiten Hotel „Plumbohms“ in Bad Harzburg an. Die Liedersammlung „huckepack“, freudvolle Lieder auch aus dem Harz, ist jetzt erschienen.

Ein bunt gemixtes Team aus der Stadt Bad Harzburg (Edda Schaper), dem Harzklub (Waltraud Dreßler und Annett Drache), dem Kantor Karsten Krüger, dem Liedermacher Markus Matuschke und dem Ideengeber Dirk Junicke („Plumbohms“ Bio-Suiten Hotel) beteiligte sich an der Sammlung und Zusammenstellung der 75 Lieder.

Erhältlich ist das Heft zum Preis von 3,00 € zugunsten des Harzklubs in der Zeit vom 14. bis 17. August 2014 auf der Tourismusbörse im Badepark Bad Harzburg und dann bei den Zweigvereinen des Harzklubs und der Harzklub-Geschäftsstelle in Clausthal-Zellerfeld sowie im „Plumbohms“ Hotel in Bad Harzburg.

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Gedicht zum 114. Deutschen Wandertag 2014 im Harz

Bad Harzburg ist ein schöner Ort,
wer einmal da war, möchte so schnell nicht wieder fort.
Das liegt nicht nur an der langen Einkaufs- und Verzehrmeile.
Hier ist das Leben beschaulicher, hat keine Eile.

Die besagten Harzhexen sind besonders nett und freundlich
und tragen zur Tourismuswerbung bei ganz erheblich.
Der Harz in dieser Umgebung hat etliche Highlights:
Wernigerode ´96 zum Wandertag zum 1. Mal gesehen.

In Altenau gewohnt und an der Oker gewandert.
Zum Brocken hinauf und hinunter gelaufen,
als noch die Russen wollten ihre Utensilien verkaufen.
Goslar war das Ziel einer Deutschlandetappe vom Neusser Eifelverein.

Quedlinburg, das sahen wir uns diesmal an,
da muss man wieder hin,
damit man noch mehr entdecken kann.
Gewohnt haben wir diesmal in Hahnenklee.
 
Sehr ruhig gelegen und die Wege für Ältere sehr anstrengend, ich gesteh.
Die vielen kleinen Seen, die machen den Wald so freundlich und hell
und auf dem Liebesbankweg, da bin ich – so Gott will –
im nächsten Jahr zur Goldhochzeit wieder zur Stell!

M. Füsgen, Peddenkamp 54, 40883 Ratingen
Ortsgruppe Neuss Eifelverein

Geführte Wanderungen (Jahresübersicht)

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Youtube-Video vom Festumzug

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Bad Harzburger Maskottchen Krodo beim Festumzug

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